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Sechs Jahren lang fuhr die USA unter Präsident George W. Bush beim Klimaschutz im Rückwärtsgang: Zuerst annullierte der Ölmann aus Texas die Teilnahme der USA am Kyoto-Klimaschutz-Protokoll. Fortan drückten sich Lobbyisten von „Big Oil“ im Oval Office die Türklinken in die Hand und steuerten Amerikas Energiepolitik. Nicht, dass Bush angesichts des drohenden Klima-GAUs nicht aktiv wurde: Warnende Wissenschaftler ließ er unter Druck setzen, die Begriffe „Klimaerwärmung” aus den Regierungsreporte redigieren. Während Bush & Co. den Kopf in Ölschlick steckten, versuchten andere die Nation wachzurütteln: Arnold Schwarzenegger wurde mit progressiven Klimaschutzgesetzen triumphal wiedergewählt, Al Gore wegen seiner Klimadoku sogar für den Friedensnobelpreis nominiert. Bush gibt heute zwar die Existenz des Klimawandels zu, warnt jedoch, dass Änderungen Arbeitsplätze kosten könnten. Er hat gar nichts verstanden.