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Obama hat Wright endlich abgekanzelt, jetzt wirft er Michelle in die Schlacht um ein Comeback nach den düsteren Stunden der letzten Tage: Wrights finstere Phantasien von AIDS-Bomben aus dem CIA-Labor zwecks Völkermord an Schwarzen bis zu den ins WTC rasenden Jumbos als verständliche Antwort auf Amerikas Terrorisierung der Welt, sollen nun harmonische Bilder der afroamerikanischen IT-Familie im Frühstücks-TV folgen. Und nach der Blutfehde der beiden testosterone-getriebenen Boys muss die fesche Michelle zur Image-Politur ran. Donnerstag beginnt der Schmusekurs mit Serien-Interviews von Barack & Muchelle auf NBCs Today Show.

Dazu will Obama wieder mit den werkenden Kerln in so unurbanen Gegenden wie Indiana connecten. Bei denen steht Hillary seit dem Schnaps- und Biersaufen in Pennsylvania – während Obama ungeschickt Kameraleute fast niederkegelte – hoch im Kurs. Und sie bondet weiter: Am Mittwoch erschien sie im Pickup-Truck bei einer Tankstelle und forderte, Populismus pur, billigeren Sprit. Hinter ihr rollten so viele bezinfressende SUVs, dass allein dieser Konvoi fast zu Engpässen am globalen Ölmarkt führte. Dann scheiterte Hillary jedoch bei der Inbetriebnahme einer Kaffeemaschine (Bild). Immerhin: Laut der jüngsten CBS/NYT-Umfrage führt Obama prompt gegen Hillary zwar weiter mit acht Prozent Vorsprung. Doch nur mehr 51 % glauben, dass er letztendlich zum Dems-Kandidaten für die Schlacht ums Oval Office gekürt wird (vor einem Monat waren es noch über 60 %).