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Die Angst geht um bei den US-Demokraten – und dem Großteil der Erdenbürger: Kann Barack Obama, der Hoffnungsträger für ein neues, gutes Amerika nach acht Jahren Bush-Misere, die Wahl gegen den Republikaner-Haudegen John McCain gar verlieren? Zu selbstsicher schien er: Eine Polit-„Love Parade“ in Berlin vor 200.000. Entspanntes Bodysurfen im Hawaii-Urlaub. Dann rollten Russlands Panzer. McCain warf sich prompt in kriegerische Positur. Und bei US-Wählern schleichen sich Zweifel ein: Hat der mitreißende Redekünstler auch genug Substanz und Erfahrung, um die USA durch turbulente Zeiten zu dirigieren? Das jüngste Absacken in den Umfragen sollte ein Weckruf sein: Die Statur als überzeugender Oberkommandierender ist trotz mieser Wirtschaftslage immer noch der wichtigste Schlüssel zum Oval Office.