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Kurz vor meiner Abreise nach Denver noch ein paar kurze Gedanken:
„Warum kann der Superstar der Demokraten, die größte politische Lichtgestalt seit John F. Kennedy, seinen blassen Gegenüber John McCain nicht abhängen. Der Kontrast könnte größer nicht sein: Bei Obama weinen die Zuseher. Bei McCain dämmern sie weg. Doch bevor die Welt Panik befällt zur Erinnerung: Es ist eine historische Herausforderung, als erster Afroamerikaner ins Oval Office einzuziehen. Barack Hussein Obama als Name ist dazu nicht sonderlich hilfreich. Und als Multikultikandidat ist Obama auch kaum jener krügelstemmende Kumpel, den die Amerikaner sonst gerne im Weißen Haus sehen. Doch auch Obama selbst muss wieder Funken versprühen: Seit 19 Monaten predigt er von der Hoffnung eines neuen Amerika. Doch viele sind erschöpft vom Träumen. Sie fragen bange: Hat er das Zeug zum US-Präsidenten?“