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Die Sonne geht auf über der Skyline von Denver und dem 76.000-Zuseher-Stadium „Invesco Field“. Obama-Tag! Die „Rede seines Lebens“ wird erwartet, plärrt der Internet-Drudge-Report. Erste Previews kursieren. Souvenier-Verläufer bauen ihre Stände auf: Obama-T-Shirts, Buttons, Portraits, Postkarten. Allein durch den Hype um ihn scheint er die mardode US-Wirtschaft abzukurbeln. Die Sicherheitsmaßnahmen sind gigantisch: Die Fahrt zum Invesco wird zum bizarren Slalom durch gesperrte Viertel. Während der Rede wird sogar die Hauptverkehrsader I-25 gesperrt. Scharfschützen sind in Stellung gegangen.
Immerhin scheint Obama endlich die Clintons, die die erstendrei Tage der Krönunsgfeier überschatteten, abgeschüttelt zu haben: Die Reviews in den Morgen-Shows vor allem auf Bill Clintons Auftritt sind ermutigend. All das Charisma des Polit-Genies warf er in die Schlacht, um sich endlich hinter Obama zu stellen. Dafür wird Obama wegen der lächerlichen Säulenbühne, die wie ein griechischer Tempel aussieht, von den rechten Medien zerfleischt: „Obama-Temple„, oder „Mount O-lympus“ ätzen sie. To be continued…