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# Madoff-Skandal: Der Milliarden-Betrüger könnte für die gesamte Hedgefonds-Branche zum Super-GAU werden! Ein Experte in London zum WSJ: „Das hat wie eine Bombe eingeschlagen – mit 50 Milliarden Dollar Verlust müssen die Größten der Branche involviert sein“. Die Katastrophe könnte weit größer als das Enron-Debakel ausfallen. Offensichtlich wird auch, das strenge Regeln für die Industrie, die immerhin 1,6 Billionen Dollar verwaltet, überfällig sind: Jahrelang konnte Madoff satte Jahresrenditen von 7,9 bis 9 % vorgaukeln. Einer seiner Fonds erhielt in Deutschland vor 3 Wochen sogar noch einen Preis. Von Europa bis Südflorida können betuchte Investoren ihre Millionen-Anlagen wohl zur Gänze abschreiben – obwohl die Feds alle Madoff-Gelder rund um die Welt einfrieren. Die Besitzer des Baseballteams der NY-„Mets“ könnten je $300 Mio verloren haben. Eine Klagswelle wird erwartet – in die auch leicht Austro-Banken wie die BA oder die Medici-Bank geraten könnten, die Madoffs angebliche „Top-Investments“ ausgaben.

# USA unter Obama vor totalem Klima-Kurswechsel! In keinem Bereich wird der Kontrast zu Bush deutlicher sein als in der Klimapolitik: Der neue Präsident will trotz Weltrezession an seinen ambitionierten Treibhaus-Plänen (Reduktion auf 1990-Levels bis 2020, – 80 % bis 2050) festhalten. Obama lässt sich dazu von Al Gore und Arnies Experten beraten. Er ernannte den Alternativenergie-Guru Stephen Chu zum Energieminister. Euphorie kommt unter Umweltschützern weltweit auf, dass nun ein strenges Kyoto-Nachfolgeprotokolle 2009 bei der Konferenz in Kopenhagen in Greifweite scheint.

# Bush-Affront gegen die Obamas: Das neue Präsidentenpaar wollte bereits Anfang Jänner nach DC ziehen, um ihren Kids den Schuleintritt zu erleichtern. Sie wollten in der Residenz für White-House-Gäste, dem Blair House absteigen – wie für kommende Präsidentenpaare üblich. Sorry, ausgebucht, antworteten die Bushs: „Wir haben schon andere Gäste“. Erst am 15. Jänner, den laut Gesetz vorgeschriebenen 5 Tagen vor der Angelobung, sei die Residenz frei, so Bushs Sprecher.