Print Friendly, PDF & Email

# Feuersturm um „Blago“: Der korrupte Illinois-Gouverneur provoziert Washington mit der Ernennung des farbigen Ex-Politikers Roland Burris (71) als Obama-Nachfolger im Senat. Obama kritisierte den Schritt und die Dems im Senat wollen Burris nicht angeloben. Doch die Falle ist fast perfekt: Das Verwehren des Senatssitz für einen Afroamerikaner wäre politischer Selbstmord.
+ Obama übersiedelt dazu am Wochenende nach D.C., damit die Kids am 5. Jänner in ihrer neuen Schule beginnen können.

# 300.000 Dollar für Palin-Babyfotos? Um die ersten Bilder des Enkelsohnes von Sarah Palin ist ein Krieg unter den Tabloids ausgebrochen: People, das die Geburt „exklusiv“ meldete, soll bis zu 300.000 Dollar für die Bilder von Baby Tripp gebotem haben. Die Summe wäre ein gewaltiger Geldsegen für das Teenager-Paar. Die Debatte um Scheckbuch-Journalismus ist voll entbrannt.

# Caroline Kennedys Senats-Nominierung wackelt! Die JFK-Tochter wollte Bürger und Presse mit einer PR-Kampagne überzeugen, doch sie stolpert bisher katastrophal: Zuerst verweigerte sie Fragen der Presse bei einem Trip Upstate. dann sagte sie die Floskel „You know…“ in einem NYT-Interview gezählte 170 Mal. Polit-Profis schütteln den Kopf – und selbst Kennedy-Alliierte distanzieren sich.

# NASA-Report über das Columbia-Desaster: Fast 6 Jahre nach dem Desaster werden in einem 400 Seiten dicken Report in grimmigen Details die letzten Sekunden der 7-köpfigen Crew beschrieben.

# Was ist los mit Jobs? Die Apple-Aktie stürzte um 2 % ab nach Reports über Gerüchte um Steve Jobs „sich rapide verschlechternden Gesundheitszustand“.

# High Noon vor Gericht im Madoff-Skandal: Heute läuft die Deadline ab für Madoffs Anwälte, eine gesamte Liste seiner Assets (inklusive Immobilien und Kunstgegenständen) einzureichen. Dazu soll ermittelt werden, welche Kunden aus einem gegründeten Restitutions-Fonds Gelder zurückerhalten könnten. Neue Zahlen erschüttern inzwischen Amerika: 2,5 Milliarden Dollar sind aus den Kassen von Wohltätigkeitsorganisationen verschwunden – viele mussten schließen. Unter den jüngsten Promi-Opfern: Kevin Bacon und Kyra Sedgwick.