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# Bush ist bei Israels Offensive auf Tauchstation – und Obama schweigt! Mit allem Verständnis für Obamas bisherige Position, die Situation „zu beobachten“ (die letzten 12 Tage meist vom Golfplatz in Hawaii aus) und auf Noch-Präsidenten Bush zu verweisen: Der Druck auf den nächsten Präsidenten steigt, seine Position im eskalierenden Nahost-Drama bekanntzumachen. Die Israel-Offensive scheint perfekt getimed für das absolute Machtvakuum in D. C. Obamas Team stellte sogar in Aussicht, dass er bis zur Angelobung am 20. Jänner keine konstruktive Stellungnahme zu erwarten ist. Israel hätte damit 15 Tage für die Bodenoffensive Zeit – ohne nennenswertem US-Einfluss. Obama verspielt damit viele Vorschusslorbeeren in der arabischen Welt, die auf einen Kurswechsel hofften: „Es gab Kommentare zu Bombay, doch kein Wort zu den Verbrechen der Israelis in Gaza“, so etwa ein Hamas-Sprecher.

# Autopsie für Travolta-Sohn: Die Leiche des 16-jährigen Sohn des Hollywoodstars soll von der Gerichtsmedizinern am Montag untersucht werden. Die Nanny, die Jett bewusstlos fand, sagte aus: „Ich tat alles, um ihn wiederzubeleben“.