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# Skandal: Ordneten Bush und Cheney direkt Attentate auf ausländische Führer an? Washingtons härtester Enthüllungsreporter Seymour Hersh behauptet, dass Cheney unter Duldung des Ex-Präsidenten Teams mobiler Todesschwadronen ins Leben rief, die in Staaten einreisten und unliebsame Politiker und „Terroristen“ dort exekutierten. Der „Exekutivring aus Attentätern“, wie in Hersh taufte, operierte völlig geheim und am State Department und der CIA vorbei. Rapportiert wurde direkt an Cheneys Büro. Stimmen die Vorwürfe, so erste Reaktionen, könnte der Ruf nach einem Sonderermittler zur Aufklärung von Bush-Verbrechen lauter werden. Auch das UN-Kriegsverbrechertribunal müsste sich einschalten.

# Endlich Aufschwung nach Kursfeuerwerk an der Wall Street? Gerade als Obama in die Defensive geraten war, da er angeblich zu viele Dinge auf einmal angehe und ihm – und vor allem Finanzminister Tim Geithner – der Plan zur Wirtschaftsrettung fehle, herrscht plötzlich eine erste Erleichterug: Der Dow kletterte mit dem ersten Dreitagesaufschwung seit Jänner zurück über 7.000 Punkte. Citigroup kündigte an, keine weiteren Regierungsgelder mehr zu benötigen. Und auch das Downgrade der Kreditwürdigkeit von GE fiel weniger schlimm als befürchtet aus. Obama stimmt dazu, angehalten auch von seiner eigenen Partei, optimistischere Töne an und agiert nun mehr als Cheerleader: „Die Wirtschaftskrise ist nicht so schlimm wie wir denken“, sagt er jetzt. Den CEOs redete er jedoch bei einem „Workshop“ in D.C. ins Gewissen: Die Zeiten, sich von einem Bubble zum nächsten zu handeln, müssen vorbei sein, langfristiges wirtschaften sei jetzt gefragt, so Obama.

# Shriver for Governor? Sie dementiert heftig, doch die Spekulationen wachsen, ob Arnies „Kennedy-Gattin“ Maria Shriver ihn 2010 als Kalifornien-Gouverneurin ablösen könnte.