Print Friendly, PDF & Email

# Arnie trifft Präsidentenstar! Obama verkauft sein Konjunkturpaket und die Budget-Pläne in Bürgerversammlungen in dem von der Krise schwer ramponierten Riesenstaat – und Arnie hofft durch ein Treffen auf einen Turboschub für das Finale seiner „Governator“-Ära. Bereits vor dem Treffen pries er die Pläne des nun offenbar nicht mehr „spindeldürren“ Obama zur Wirtschaftsankurbelung: 11.000 Jobs sollen die schaffen, da in 57 Infrastruktur-Projekte investiert wird.
+ Leno-Gast: Dazu schreibt Obama bei seinem CA-Trip Geschichte: Als erster amtierender US-Präsident zeichnet er am Nachmittag eine Show mit Late-Talker Jay Leno auf, die DO Nachts gesendet wird.
+ Republikaner fordern Rücktritt von Geithner: Im AIG-Skandal steigt der Druck auf Geithner weiter, nachdem immer mehr Medien peinliche Details recherchieren, wie früh er über die Boni-Praktiken Bescheid wusste.
+ Bush schreibt Bio über „Entscheidungen“: Der Ex-Präsident, der sich gerne „Decider“ nannte, will seine Bio dem Thema widmen, wie und warum er seine Entscheidungen traf. Der Titel könnte „Decision Points“ sein, das Werk 2010 vom Verlag „Brown“ veröffentlicht werden. Eine Honorarsumme wurde nicht genannt – aber es dürfte wohl weit weniger werden als Bill Clintons $15 Mio für „My Life“.

# Notenpresse: Fed Bernanke pumpt eine weitere Billionen Dollar an frischem Geld in den US-Finanzkreislauf, nachdem jüngste Daten auf „eine sich weiter vertiefende Rezession“ hindeuten, so die NYT. Mit $750 Mrd. sollen toxische Immobilien-Papiere gekauft werden, zusätzlich zu den bereits bereitgestellten $500 Mrd. Um $300 Mrd. werden langfristige Staatsanleihen angeschafft. Schon vor der Ankündigung, die dem Dow einen Stromstoß versetzte, hatte die Notenbank ihren „Überziehungsrahmen“ bereits auf zwei Billionen Dollar erhöht.

# Michelle als Cartoon-Superwoman: Die First Lady erobert jetzt auch die Comic-Hefte! In dem 22-seitigen Bio-Comic wird das Leben der Powerfrau nacherzählt. Sie ist der bisherige Höhepunkt der „Female Force“-Serie des Verlages: Die Editionen mit Hillary und Palin waren rasch ausverkauft.