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Gerade 100 Tage im Amt hat Starpräsident Obama eine derart einzigartige Machtposition, wie sie Amerika seit Generationen nicht mehr erlebte: Durch seine enorme Popularität dominiert er jede politische Debatte und hat die Republikaner-Opposition da facto kaltgestellt. Mit dem Überlauf Arlen Specters zu den Dems und der erwarteten Bestätigung von Al Franken kann er in Kürze im Senat auf eine Filibuster-sichere 60-Stimmen-Mehrheit zählen, durch die er seine ambitionierte Agenda vorantreiben kann. Durch staatliche Hilfsmilliarden  kann er selbst der Wall Street sagen, wo es lang geht. Und nach dem Exit des Höchstrichters David Souter beginnt Obama, den Supreme Court eine liberalere Ausrichtung zu verleihen. Obama habe die Oberhand in allen drei Säulen der US-Regierung, „der exekutiven, legislativen und juridischen“, so Reuters.