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In einem aufwühlenden Kongress-Hearing rechnete ein ehemaliger FBI-Verhörexperte mit den Bush-Folterpraktiken ab: Er habe mit dem Verhör des Top-Al-Kaida-Terroristen Abu Zubaydah begonnen und rasch mit regulären Verhörmethoden gute Infos aus ihm herausbekommen, sagte Ali Soufan, sein Gesicht durch einen Vorhang abgeschirmt. Doch dann kamen die CIA-Leute mit ihren „Grenz-Foltermethoden“, wie sie sie nannten. Doch sie agierten „amateurhaft“ und brachten kaum mehr etwas sinnvolles aus Zubaydah heraus – trotz 83 Mal Waterboarding in einem Monat. Die Aussage ist explosiv: Sie steht im direkten Widerspruch mit den damaligen Argumenten der Bush-Regierung, wonach durch die Verhörmethoden weiterer Terror gegen die USA vereitelt worden wäre.