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Als „War in Drugs“ hatte Amerika seit Jahrzehnten martialisch seinen Kampf gegen Drogenkonsum bezeichnet. Jetzt gesteht Obamas neuer Drogenzar ein: Der Krieg ist offenbar gescheitert. Anstatt Haftstrafen soll vermehrt auf Therapie gesetzt werden: „Wir sind nicht im Krieg mit Bürgern dieses Landes“, so Gil Kerlikowske, Obamas Top-Drogenbeauftragter, im WSJ. Dazu lebt in den USA auch die Debatte auf, Marihuana zu legalisieren – wie selbst Arnie zuletzt in den Raum stellte. Der blutige Drogenkrieg in Mexiko illustriert, wie Amerikas knallharte Politik bloß den Kartellen Millionenprofite bescherte.