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In einem brisanten Report enthüllt die NYT, wie Amerikas Kreditkartenfirmen jetzt ausgerechnet jene Kunden mit Gebühren überhäufen, die ihre Rechnungen stets zur Gänze monatlich begleichen. Erhöht werden etwa die jährlichen Fees, reduziert Bonusprogramme wie etwa das Sammeln von Flugmeilen. Die zahlungseifrigsten Kunden heißen im Branchen-Jargons „Deadbeats“, da wenig beim Einheben von Zinsen verdient werden kann. Der Kongress will miese Praktiken der Banken beenden, wonach Zinsraten auch für verlässliche Kunden ohne Vorwarnung hochgeschraubt werden können. „Um sinkende Profite dort auszugleichen geraten jetzt die kreditwürdigsten Klienten ins Visier“, so das Blatt.