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# Wie reagiert Obama auf seine „Atomraketenkrise“ durch Provokationen Nordkoreas und den Iran? Sowohl Kim Jong-Il als auch Ahmadinedschad beantworteten Obamas Diplomatie-Offerte mit noch schilleren und gefährlicheren Provokationen. Obamas Handlungsspielraum ist eng: Militäraktionen gegen beide Staaten werden ausgeschlossen. Doch einige US-Experten haben auch Hoffnung: Kims Atomtest könnte ein Kraftakt bei der Regelung seiner Nachfolge gewesen sein, um Spielraum gegenüber den USA bei der Ernennung eines seiner Söhne zu gewinnen. Und Irans Ahmadinedschad könnte bereits am 12. Juni abgewählt werden, wenn auch die Fortführung des Nuklearprogramms in den Händen der Mullahs liegt.

# New York Times vermasselte Watergate-Recherchen: Der Aufdecker des Watergate-Skandals hätte leicht Robert Smith und nicht Bob Woodward heißen können, so die NYT. Demnach habe Smith lange vor Woodward den Tip erhalten, dass der Einbruch in den Watergate-Komplex Teil von Nixons „Dirty Tricks“-Kampagne war. Doch Smith unterbrach seine Reporterlaufbahn für ein Rechtsstudium – und der Chefredakteur verfolgte die Story nicht weiter.

# Sechs Wirtschaftsgurus zur Lösung der Wirtschaftskrise: Bradley, Furguson. Krugman, Roubini. Soros und Wells diskutieren in der New York Book Review Rezepte zur Bewältigung der Rezession und Reformen des Finanzsystems.

# US-Anzeigenkrise: Jetzt ist sogar der Playboy for Sale! Die US-Medien-Krise hat sogar das Softporno-Magazin Playboy erwischt: Hugh Hefner suche nach einem Käufer, heißt es. Kolportierter Preis: 300 Millionen Dollar.