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ABC-TV strahlt ein schockierendes Interview mit dem sieben Jahre im US-Terrorknast von Gunatanmo Bay inhaftierten, unschuldigen Ex-Mitarbeiter des Roten Halbmondes, Lakhdar Boumediene, aus: „Ich wurde gefoltert, konnte meine Familie sieben Jahre lang nicht sehen, kenne meinen eigenen Töchter kaum mehr“, beklagt der Mann in dem aufwühlenden Gespräch. 2001 war er in Bosnien verhaftet worden und als Insasse Nr. 10005 in das Lager auf dem US-Stützpunkt auf Kuba überstellt worden. Er zeigt seine Arme mit Folterspuren her. Bis zu 16 Tage im Stück war ihm der Schlaf vorenthalten worden. Er wurde mit Schläuchen zwangsernährt, als der Häftling mittels eines Hungerstreiks gegen seine Internierung ohne Beweise protestierte. Alle Anklagepunkte waren im Mai fallen gelassen worden. Boumediene durfte als freier Mann nach Frankreich zurückkehren.