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In den frühen Morgenstunden traf der Mittäter der Bombenattacken auf US-Botschaften in Kenia und Tanzania in 1998 (254 Tote), Ahmed Ghailani, in einem Hochsicherheitsgefängnis in New York ein. US-Marshals übernahmen ihn von den US-Militärs, die den 2004 in Afghanistan aufgegriffenen Ghailani seit 2006 im Terrorlager Guantanamo Bay hielten. Obama wollte mit den Transfer in das reguläre US-Justizsystem auch demonstrieren, dass er es mit der Schließung des Lagers auf dem US-Stützpunkt in Kuba ernst meint. Der Prozess gegen Ghailani könnte zum wichtigen Testfall für das weitere Verfahren mit Terror-Häftlingen werden, so Experten.