++ US-BRIEFING 6/9: Arnie terminiert Schulbücher


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# Verhandlungen zur Freigabe der US-Reporterinnen laufen auch Hochtouren! Hillary protestierte vehement gegen die 12-Jahre-Haftstrafe für Laura Ling und Euna Lee. Erwogen wird eine Mission von Vermittler Bill Richardson – oder sogar Al Gore, für dessen Station „Current TV“ die Reporterinnen werkten. In einem dramatischen Appell flehten die Familien (Foto) der Reporterinnen um die Freilassung. Pjöngjang hat jedenfalls im Showdown um sein Atom- und Raketenprogramm ein neues Faustpfand in Händen. Dabei eskalieren die Spannungen weiter: Kim Jong-Il erließ eine Warnung an alle Boote, die der Küste näher als 260 km kommen. Nächste Woche trifft Obama Südkoreas Präsidenten. Als nächste Provokation wird dann der Start einer Langstreckenrakete erwartet.

# Arnie macht Ernst mit Budget-Desaster: Mit Maßnahmen von brutal bis kurios will Arnie Leistungen des Staates zur Schließung eines $24-Mrd.-Budgetlochs kappen. Er stellte etwa alle Bestellungen für Papier ein, will keine Schulbücher mehr drucken lassen und das Lernmaterial künftig nur mehr elektronisch bereit stellen. Die Gartenpflege in Parks wird ebenfalls eingestellt. Die Gefangenen in San Quentin will er umsiedeln und die legendäre Haftanstalt, eine Prime-Immobilie in der San-Franzisko-Bucht, an private Developer verkaufen. Nun droht ihm auch noch eine Häftlingsrevolte, nachdem die Insassen dort nicht weg wollen.

# Neue Auto-Hürde für Obama: US-Höchstgericht stoppt vorerst den Verkauf von Chrysler an Fiat.

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