CIA-Memo: 9/11-Mastermind erzählte nach Folter Märchengeschichten


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Ein neu aufgetauchtes, explosives Memo facht die US-Folterdebatte weiter an. Die LAT zitiert aus einem Verhörprotokoll des Mastermindes des 9/11-Terrors Khalid Sheikh Mohammed: „Ich habe Geschichten erfunden“, so Mohammed: „Die fragen mich: Wo ist Osama bin Laden? Ich sage: Ich weiß es nicht! Dann foltern sie mich. Dann sagte ich: Ja, er ist in dieser Gegend…“ Mohammed gab zu, dass er irgendwelche Leute als Al-Kaida-Mitglieder nannte, nur um der Tortur zu entgehen. 183 mal wurde er dem Waterboarding unterzogen. Völlig am Holzweg waren die Folterknechte auch beim Verhör von Abu Zubaida, so die WP. Der musste 83 Mal zum Waterboarding, da er für Al-Kaidas Nr. 3 gehalten wurde. Es stellte sich heraus, dass Zubaida ein „Nobody“ war, der einfache Handlangerdienste für die Terror-Truppe verrichtete.

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