Print Friendly, PDF & Email

Die US-Regierung wollte heute einen 150 Seiten starken Report des Top-Prüfers des US-Geheimdienstes CIA über dessen geheimes Inhaftierungs- und Verhörprogramm nach 9/11 vorlegen: Wie viele der Details über Geheimgefängnisse („Black Sites“) und Folterpraktiken weiter zensiert bleiben, ist noch unklar. Bereits im Vorjahr war eine größtenteils ausgeschwärzte Rumpfversion freigegeben worden. Die US-Bürgerrechtsbewegung ACLU hat die volle Veröffentlichung eingeklagt. Neue grimmige Details könnten die Folterdebatte weiter anheizen. Die CIA verschob dann überraschend die Freigabe des Berichts.