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# Michael Jacksons Trauertag, die Bilanz! Obwohl die 750.000 Fans im Stadtkern von L.A ausblieben, ging der Tag als „größte Medienshow“ aller Zeiten in die US-Geschichte ein – und vor allem der tränenreiche Abschied von Tochter Paris brach das Herz der Welt. Das Internet erlebte durch das Memorial wieder eine Tsunami an Zugriffen: MSN.com verzeichnete um 50 % mehr Verkehr als bei der Obama-Inauguration, CNN erreichte mit 9,7 Millionen Live-Streams ebenfalls fast einen Rekord. Doch insgesamt lagen die Zugriffe unter den Werten nach seinem Tod, als das Internet kurzfristig zum Erliegen kam.
+ Mysterium um die Leiche geht weiter: Jacksons Sarg ist an einem unbekannten Ort, berichtet TMZ, während die Familie weiter Ort und Zeitpunkt des Begräbnisses plane. Andere Webdienste berichten, dass innerhalb des Clans wieder heftiger Streit ausgebrochen sei: Überlegt werde inzwischen, ihn einem Krematorium zuzuführen und seine Asche über Neverland zu verstreuen.
+ Und noch ein Memorial: In London wird bereits die nächste Jackson-Feier organisiert, berichtet der Hollywood-Reporter.

# Spannungen zwischen Obama und Biden? Bereits zweimal musste Obama seinen gerne fattnapftretenden Vize nach einem Interview im US-TV korrigieren: Israel hätte keinesfalls von den USA „grünes Licht“ erhalten, Irans Nuklearanlagen zu bombardieren, stellte Obama klar. Er musste – von Moskau aus – auch Bidens Eingeständnis relativieren, wonach die neue Obama-Regierung den verheerenden Zustand der US-Wirtschaft unterschätzte und deshalb das Konjunkturpaket zu klein ausgefallen wäre. Zurechtgewiesen wurde auch Stabschef Rahm Emanuel: Der hatte angekündigt, dass eine Gratis-Gesundheitsversicherung für Arme nicht unbedingt Teil der Reform sein müsse. Der Stress der Bewältigung historischer Herausforderungen wird innerhalb des Obama-Teams spürbar.