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Nach der spektakulären Hausdurchsuchung in der Villa des Jacksonarztes Conrad Murray werden die Spekulationen über den Missbrauch des Narkosemittels „Propofol“ (bekannt auch als „Diprivan“) immer schriller: Jackson soll sich das Mittel seit zwei Jahren fast täglich als reguläres Schlafmittel verabreichen haben lassen. Die Praxis: Eine Arzt, zuletzt eben Murray, drehte den „IV-Drip“ für die intravenöse Verabreichung spätabends an – und stellte ihn morgens wieder ab. Jackson wachte prompt mit klarem Kopf auf. Doch die Risiken waren enorm: Selbst die kleinste Überdosierung oder körperliche Schwäche können zu Herzstillstand, Atemnot oder Entwässerung führen. In Jacksons Villa wurde dazu kein Herzmonitor gefunden, dessen Einsatz bei Propofol-Verabreichung zwingen vorgeschrieben ist. TV-Ärztin Snyderman: „Propfol als Schlafmittel einzusetzen ist komplett absurd und fahrlässig“.