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Knapp vor dem G20-Wirtschaftsgipfel nächste Woche in Pittsburgh machte Obama in seiner wöchentlichen Radiorede Stimmung dafür, wie die Boni-Exzesse der Großbanken eingedämmt werden könnten. „Wir könne den Durst nach rücksichtslosen Schemen, die kurzzeitige Profite und fette Gehaltsschecks produzieren, nicht mehr tolerieren“, so Obama. Detaillierte Pläne sollen in Pittsburgh besprochen werden. Auch die US-Fed geht gegen die Boni-Exzesse vor: Die Notenbank will Finanzinstitutionen verbieten, durch exzessive Prämienzahlungen „hohe Risikobereitschaft“ der Banker, Trader und Broker zu ermutigen. $60 Mrd. haben US-Banken heuer für die Bonis bereits auf die Seite gelegt. Die nächste Welle der Empörung ist garantiert.