Print Friendly, PDF & Email

George Clooneys Drama über den Wirtschafts-Crash, „Up in the Air“, räumte bei den Nominierungen für die „Golden Globes“, dem wichtigsten Oscar-Barometer, ab. In sechs Kategorien ist der Film aufgestellt. Der Streifen, offiziell eine Komödie, zeigt Clooney als kreuz und quer durch die USA reisenden Geschäftsmann. Seine Aufgabe: Angestellte und Arbeiter aus Betrieben zu feuern. Er werkt für Firmen, die die dreckige Arbeit nicht selbst verrichten wollen. NYT-Kolumnist Frank Rich huldigte die beißende Satire bereits als beste Parabel für Amerikas „dunkelste Stunden“, der mehr aufwühlt als selbst Michael Moores Doku „Capitalism, A Love Story„. Der „Globes“-Erfolg dürfte den Kult um Clooneys Geniestreich vergrößern – und die Debatte um Amerikas fiesen Kapitalismus intensivieren.