Print Friendly, PDF & Email

Weiter Panik nach der fehlgeschlagenen Terrorattacke gegen einen “Northwest”-Jumbo am Christtag vor der Landung in Detroit: Der nigerianische Al-Kaida-Terrorist Umar Abdulmutallab (23) hatte US-Behörden gestanden, dass in Trainingslagern der Terrortruppe von Osama Bin Laden im Jemen, wo auch er ausgebildet wurde, “weitere junge Männer” auf ihre Einsatzbefehle warten. Konkret soll, so die Londoner Zeitung “Sun”, die britische Polizei hektisch nach 25 jungen Männern fahnden, die in fünf Gruppen eine Ausbildung in den geheimen Jemen-Lagern erhalten haben sollen. Die Männer sollen, wie “Unterhosen-Bomber” Abdulmutallab (er hatte 80 Gramm PETN-Sprengstoff im Gesäß versteckt), kaum älter als 20 Jahre sein. Sie seien pakistanischer und somalischer Abstammung und wären kürzlich aus ihren Wohnorten in Bradford, Luton und Laytonstone (Ostlondon) verschwunden. Die Britenpolizei in einer alarmierenden Stellungnahme: “Wir fürchten das könnte der Auftakt zu einer Serie an Anschlägen gegen Flugzeuge sein”. Tatsächlich ist Al-Kaida berüchtigt für Serienanschläge. Viele der neuen Verdächtigen standen unter Beobachtung britischer Terror-Experten. Letztes Frühjahr flogen sie in den Jemen – die Tickets bezahlt mit Bargeld. Auf Hochtouren laufen weiter die Ermittlungen über die Hintermänner des Fast-Jumbobombers Abdulmutallab: Der Sohn eines wohlhabenden Bankers mit Elite-Ausbildung in London wurde aus dem Spital entlassen und in ein Hochsicherheitsgefängnis überstellt.