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Der Fallout der durchgepeitschten, polarisierenden Obama-Reformen erreicht seine Demokraten-Partei: Gleich zwei Senatoren, Chris Dodds aus Connecticut und Byron Dorgan aus North Dakota, wollen im Midterm-Wahlkampf nicht mehr antreten. Der Druck wurde offenbar zu groß: Die Demokraten dürften damit bei den Midterm-Wahlen Anfang November die 60-Stimmen-„Supermehrheit“ im Senat verlieren, wodurch Obama danach seine Reformen weit schwerer durch den Kongress bringen würde. Vor allem Dodds, umstritten wegen eines vergünstigten Hauskredits, drohte eine Wahlschlappe. Sein Rückzug bedroht nun die Reform-Gesetze der Finanzmärkte, die er im Senat entwarf. Auch zwei Demokraten-Gouverneure kündigten den Rückzug an. Experten: „Ein schwarzer Tag für die Dems“.