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Obama zieht die Lehren aus dem Wahlfiakso in Boston, das ihm die Senatssupermehrheit und den Abschluss der Gesundheitsreform kostete: Obama hört nun auf den, lange von den Wall-Street-Fans Summers und Geithner aufs Abstellgleis geschobene Berater und Ex-„Fed“ Paul Volcker, der längst mit strikten Regeln die Banken-Exzesse stoppen hatte wollen. Laut Obamas neuem „Volcker-Konzept“ soll die Größe vom Banken und das Ausmaß der eingegangenen Risken beschränkt werden, so das WSJ. Obama scheint damit einzugestehen, dass seine bisherigen Maßnahmen gegen das Wall-Street-Casino völlig unzureichend waren – und deshalb der Volkszorn weiter kochte. In Massachusetts bekam er die Rechnung präsentiert.