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Nach Monaten an Spekulationen über Apples neues Wunderding, gehuldigt gar als „Jesus“-Tablet, stellte Apple-Guru Steve Jobs den Touchscreen-Computer „iPad“ vor. Das Gerät, das aussieht wie ein riesiges iPhone, soll als bahnbrechendes Multimedien-Gerät den Konsum von Filmen, TV, Magazinen, Büchern und Zeitungen revolutionieren.

In 60 Tagen, verkündete Apple, soll es erhältlich sein. Das iPad ist 24,63 Zentimeter breit und wiegt 680 Gramm. Das Wunderding kommt natürlich mit „Cradle“ zum Aufstellen, auch ein Keyboard kann mit Bluetooth-Anbindung verwendet werden.

Die Preise: $499 für 16 GB, $599 für 32 GB und $699 für 64 GB. Der Aufpreis für 3G-Antenne ist $130 für jedes Model. Das teuerste iPad kostet daher mit eingebautem 3G $829. Datenpläne soll es mit AT&T ab $14.99 pro Monat geben. Die Batterien sollen zehn Stunden lang halten, verspricht Jobs. Das iPad könnte vor allem auch den in den letzten Jahren populär geworden E-Readern Konkurrenz machen, wo vom Netz geladene Bücher in elektronischer Form konsumiert werden können. Stolz präsentierte er eine spezielle App für Bücher, iBooks. Gezeigt wurde auch die iPad-Version der „New York Times“.