Print Friendly, PDF & Email

16 Stunden nach dem verheerenden 8,8-Megabeben in Chile erreichten kleinere Flutwellen, keine höher als einen Meter, das US-Ferienparadies. Küstenstriche der Hawaii-Inseln waren unter enormen Mediengetöse evakuiert worden. Alarmsirenen schrillten. Das Warnzentrum der „National Oceanic and Atmospheric Administration“ (NOAA) hatte zuvor die höchstmögliche Warnstufe ausgerufen. Vor Tankstellen und Supermärkten bildeten sich lange Schlangen, als sich Bewohner für längerfristige Evakuierungen vorbereiteten.. Obama mahnte die Einwohner Hawaiis, die Warnungen der Behörden „zu befolgen“. Das Pentagon hatte bekannt gegeben, dass große Kriegsschiffe im Hawaii-Hafen Pearl Harbor ausliefen, um der möglichen Flutwelle zu entgehen. Die letzte Tsunami-Katastrophe, ebenfalls wegen eines Chilebebens 1960, tötete 68 Menschen in Hilo Bay auf der größten Hawaii-Insel. Tsunami-Warnungen hatte es auch für die US-Westküste gegeben, vor allem Kalifornien.