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Die Rettungsaktion mit der Stahl-Absaugekuppel scheint vorerst gescheitert, der Fluss an 800.000 Litern in den Golf von Mexiko geht unvermindert weiter. Der Öl-Multi BP wird inzwischen in einem Dossier in der NYT heftig attackiert: Die Katastrophe auf der „Deepwater Horizon“ ist nur der jüngste Höhepunkt einer Serie verheerender Unfälle – und darauf folgender, uneingelöster Beteuerungen, es künftig mit der Sicherheit ernster zu nehmen, so das Blatt. 2005 explodierte eine BP-Raffinerie in Texas, 15 Arbeiter starben, dann sickerten aus einer BP-Pipeline in Alaska 800.000 Liter Rohöl in die arktische Wildnis. Und BP habe, anders etwa der Riese ExxonMobil, die Lektionen aus den Unfällen nicht gelernt: Exxon etwa ist heute nach dem verheerenden Unfall in Alaska 1989 die „sicherste Ölfirma“, so Experten.