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Der Internet-Gigant Google gerät arg in Bedrängnis: Eine interne Untersuchung zeigte, dass die Fahrzeuge für den Straßenfotodienst „Street View“ drei Jahre lang bei Fotofahrten Privatdaten von Laptop-Benützern absaugten, die via Hotspots im Web surften. Konkret schnüffelte Google nach Inhalten von Websites, aber auch Teile privater Emails wurden gespeichert. Ein Manager zerknirscht: „Wir bedauern, wir entschuldigen uns“. Die Nachforschungen hatte der deutsche Datenschutz erzwungen. Google jetzt: Die Aktion war ein Fehler, Techniker wollten für ein WLAN-Projekt mit einem Code den Datenfluss von „Hotspots“ vermessen – doch das Programm saugte auch Privatdaten auf.