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Obama gerät wegen der Jahrhundert-Ölkatastrophe im Golf von Mexiko gewaltig unter Druck: Erboste Lokalpolitiker warfen dem Präsidenten und seiner Regierung in wütenden TV-Interviews Stümperei und Ignoranz vor. Nun will Obama mit einem neuen Trip in die Katastrophenzone am Freitag Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen – doch er wird am in Louisiana einiges zu hören bekommen. 34 Tage nach der Explosion der BP-Plattform „Deepwater Horizon“ konnten die Ölfirma und die Obama-Regierung weder die Lecks dichten noch die Feuchtgebiete der sensiblen Küstenlandschaft vor der Ölpest schützen. BP bereitet sich unterdessen auf die Operation „Top Kill“ vor, wo die Ölleitung mit Schlamm und Beton endlich stillgelegt werden soll. Ingenieure gaben die Erfolgschancen mit 70 % an, die Operation soll Mittwoch starten.