++ US-BRIEFING 6/1: Wut steigt, erste Demos gegen BP


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# Ölpest: Der Druck auf die Obama-Regierung, BP die Kontrolle zu entreißen, wächst dramatisch! Nach fünf Flops glauben immer weniger, dass der Ölmulti tatsächlich das Leck stopfen könne – und die Obama-Regierung wirkt immer hilfloser und ausgelieferter. Ex-Clinton-Berater James Carville nannte die Ölpest einen „Kriegsfall“: „Unsere Küste wird attackiert von fremden Substanzen“, spielte der scharfzüngige Demokratenstratege auf BPs britische Nationalität an. Doch Top-General Mike Mullen winkte ab: Die US-Armee verfüge nicht über geeignete Geräte beim Kampf gegen die Ölpest. Im „French Quarter“ in New Orleans demonstrierten Tausende gegen BP. Die neue Absaugeglocke wurde unterdessen, live am Web übertragen, in einem Riesenpool bereits für den nächsten BP-Eindämmungsversuch getestet. Wissenschafter warnen inzwischen, dass die gigantischen Unterwasser-Ölschwaden, die BP komplett bestreitet, ganze Tier-Spezien permanent ausrotten werden.

# Showdown in den Lüften: US verwehrt Aeromexico-Flug Eintritt in den Luftraum! Der Flug vom Pariser Charles-De-Gaulle-Flughafen nach Mexiko City wurde nach Montreal umdirigiert – und ein Passagier, den die USA per Haftbefehl suchte, in Gewahrsam genommen. Der Rest der Passagiere durfte erst nach einem weiteren Sicherheitscheck weiterfliegen. Der Verhaftete befand sich auf der US-„No Fly“-Liste.

# 9/11-Anwälte wollen ihre Gebühren auf $115 Mio kürzen: Die Anwälte von tausenden, erkrankten „Ground Zero“-Arbeitern wollen nun durch eine Honorarkürzung doch noch einen Deal zulassen. Zunächst hatten die Advokaten ein Drittel der angebotenen Gesamtentschädigungssumme von $657 Mio. verlangt.

# Gewitter-Drama: Obama muss bei einer Gedenkfeier in Chicago wegen einem gewaltigen Gewittersturm Deckung suchen, ruft Teilnehmer auf, die Flucht zu ergreifen.

# Tödlicher Beginn der Hurrikan-Saision: Der erste Pazifiksturm „Agatha“ tötete in Zentralamerika 115 Menschen, die meisten in Guatemala. In Guatemala City tat sch ein gewaltiges „Sinkhole“ auf.

# Sarah Ferguson auf „Oprah“: Die Skandal-Ex-Royal verteidigt das Tape, wo sie Geheimnisse für Cash verkaufen will, damit, dass sie „betrunken“ war.

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