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Ingenieure des Ölmultis BP starren in einem Kontrollraum bange auf die Instrumente mit Daten von der zuletzt mit einem Riesenventil abgedichteten „Deepwater“-Ölquelle. Die Kernfrage: Hält der Verschluss, der erstmals seit fast drei Monaten den Ausfluss von bis zu 80.000 Barrel pro Tag zum Versiegen brachte? Beobachtet wird vor allem, ob der steigende Druck unterhalb der Dichtung die Integrität der Bohrleitung gefährdet. Forscher suchen nach möglichen neuen Lecks im Bohrloch oder am Meeresboden. Sollte das System Alarm schlagen, könnte das Dichtungsventil wieder teilweise geöffnet werden – und mehr Öl ausfließen. Der Druck steige laut den Messung langsam, was insgesamt als gutes Zeichen gewertet wird, da offenbar kein durch neue Lecks aus der Leitung fließt. Doch gewarnt wird: Zu hoher Druck berge neue Gefahren, sogar ein noch „katastrophaleres Leck“, so Obama, könnte entstehen.