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Eine Absolvent der US-Elite-Technologie-Uni MIT gab jetzt zu, einen Armeesoldaten, der 90.000 vertrauliche Dokumenten über den Afghanistan-Krieg an die Website „WikiLeaks“ weitergegeben haben soll, getroffen zu haben. Auch gestand er einen regen Email-Verkehr ein. Der Computer-Experte dementiert jedoch eine Mittäterschaft beim größten Leak in der Geschichte des US-Militärs. Hauptverdächtiger in der für die US-Streitkräfte blamablen Affäre ist der Analyst Bardley Manning, der bereits nach der Weitergabe eines Videos über ein Massaker im Irak verhaftet und angeklagt worden war. Er soll dazu auch 150.000 vertrauliche, diplomatische Depeschen verraten haben.