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# Haiti-Update: Sängerstar Wyclef Jean will für das Amt des Haiti-Präsidenten kandidieren! Der weltweit vielleicht berühmteste Haitianer, Ex-„Fugees“-Musikstar und Top-Produzent Wyclef Jean, will nun sein durch das Jänner-Beben zerstörtes Heimatland als Präsident retten. Offiziell wolle er seine Kandidatur in einem Interview mit CNNs Larry King am Donnerstag ankündigen. Die Haiti-Wahlen sind für den 28. November angesetzt.

# Ölpest-Update: Amerika wartet bange auf Erfolg von „Static Kill“: BP pumpt nun Schlamm in die Ölquelle! Seit Dienstag Nachmittag pumpen BP-Crews zähen Bohrschlamm in die Ölleitung zum Untergrund-Resservoir, um den Druck zu neutralisieren und das Leck zubetonieren zu können. Zuvor gelang das Stopfen eines Minilecks am Dichtungsdeckel, letzte Tests der Integrität der Bohrleitung verliefen erfolgreich.
+ BP drohen Rekordstrafen: Laut den jüngsten Schätzungen der Öl-Austrittsmenge könnte BP wegen „Wasserverschmutzung“ eine Strafe von 21 Milliarden Dollar aufgebrummt werden.

# Nach Lagerhallen-Massaker: Zeugen beschreiben Blutbad durch entlassenen Amokläufers! Die Opferbilanz ist mit neun Toten (inklusive dem Täter) beim Amoklauf in einer „Budweiser“-Vertriebsfirma grauenhaft. Jetzt beschreiben Überlebende den Horror in der Halle: Der Killer Omar Thornton, ein Fahrer, war von der Betriebsleitung wegen des Vorwurfes des Diebstahles gefeuert worden. Als er zur Türe eskortiert wurde, zückte er eine Pistole, die er in einer Tasche versteckt hatte: Er schoss auf zehn Arbeiter, tötete acht, verletzte zwei schwer. Mit der letzten Kugel richtete er sich selbst. 35 bis 40 Menschen hielten sich insgesamt am Firmengelände auf. „Die wurde jemand erschossen, das Opfer liegt am Boden“, rief ein Zeuge die 911-Notrufnummer an. Der Gewerkschaftsführer John Hollis: „Plötzlich begann er zu schießen“. Der Student Vinny Quatropani sah, wie der Killer seine Pistole ruhig und eiskalt auf die Opfer richtete: Dann sah er einen Kollegen „vom Gabelstapler hängen“. Gegenüber einer Ex-Freundin hätte sich Thornton, ein Farbiger, oft beschwert, dass er aus rassistischen Motiven diskriminiert werde.

# Bunte Koalition kämpft in den USA um Legalisierung von Marihuana-Konsum! Unter dem Slogan „Just say now“ (als Persiflage auf Reagans Antidrogen-Parole „Just say no“) formierte sich Dienstag eine kuriose Koalition linker wie rechter Aktivisten, liberaler Polizisten, Richter, Staatsanwälte und Studentengruppen, die zahlreiche Volksabstimmungen und Initiativen bei den kommenden „Midterm“-Wahlen unterstützen. Die Stimmung scheint im prüden Amerika an der Drogenfront zu kippen: In Kalifornien könnte eine Marihuana-Legalisierung laut letzten Umfragen abgesegnet werden. Die Demokraten hoffen sogar auf politischen Rückenwind: Abstimmungen zur Lockerung der Marihuana-Gesetze könnten viele Jungwähler anlocken.

# Lindsay Lohan in der Psycho-Abteilung: Die Schauspielerin wird bei ihrem 90 Tage langen Zwangsentzug in der „Neuropsychiatrischen Abteilung“ des UCLA-Spitals in Los Angeles behandelt, so TMZ. Dort soll sie angeblich auch von der Sucht nach der Psychostimulantie „Adderall“, ein Amphetamin, befreit werden. Ihr Anwältin dementierte.