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# Ausbrecher-Drama: Polizei jagt „Bonnie & Clyde“-Flüchtige in Montana und Kanada! Hunderte lokale Polizisten, FBI-Agenten und US-Marshalls durchkämmten die schroffen Täler des „Glacier National Park“ in Montanas Rocky Mountains auf der Jagt nach dem Ausbrecher John McCluskey und seiner Komplizin und Cousine Casslyn Welch. Das Paar bezeichnet sich selbst als Neuauflage des Gangster-Duo „Bonnie & Clyde“. Sie sollen bei der Flucht zwei Menschen ermordet haben und könnten auch die Grenze nach Kanada geflohen sein. Laut Zeugen wurde Welch in Montana aber auch Kanada gesehen. An der Grenze flogen Helikopter des Grenzschutz. Die kleinen Bergstraßen und Pfade seien in dem dichten Waldgebiet schwer zu überwachen, gab die Kanada-Polizei zu.

# Arbeiten an „Bottom Kill“ bei BP-Quelle wegen „Golf“-Sturm unterbrochen! Bloß 20 Meter vor der Fertigstellung der Entlastungsbohrungen für einen zweiten Beton-Stoppel beim „Deepwater“-Bohrloch musste BP nun wegen einem sich zusammenbrauenden Sturm seine Arbeiter von Schiffen und Plattformen abziehen. Das „National Hurrican Center“ in Miami prognostizierte, dass sich die tropische Depression westlich der Florida-Halbinsel in einen Tropensturm intensivieren könnte. Der Kurs dürfte den Sturm über den Ölteppich hinweg an die Louisiana-Küste führen.

# Ausgerasteter Jet-Blue-Steward wird zu Helden für frustrierte Arbeiternehmer! Es platzte ihm nach 28 Jahren in der Passagierkabine der Kragen – und sein Abgang über die aufgeblasene Notrutsche war wahrlich spektakulär, auch wenn ihm der Knast droht: Jetzt wird Steven Slater zum Helden von Flugbegleitern und andern Frustrierten im Job. Slaters Facebook-Profil wurde von Fans gestürmt, sie nennen ihn „Helden“. Spendenkonten wurden eingerichtet. Binnen Stunden sammelten sich 15.000 „Followers“. Für 2.500 Dollar Kaution wurde er aus der Haft freigelassen. Die Fluglinie griff den suspendierten Slater jedoch scharf an: Das Ausfahren der Notrutsche sei nicht „spassig“, sondern hätte jemanden töten können, hieß es in einem Memo.

# Haiti-Killerbeben von bisher unbekannter Erdbeben-Falte ausgelöst! Eine bisher gänzlich unbekannte Erdbebenfalte war für das Horrorbeben in Port-au-Prince (230.000 Tote) verantwortlich – und nicht die anfangs irrtümlich genannte Bebenlinie „Enriquillo Fault“, so Wissenschaftler. „Eine neu entdeckte Verwerfung hat das Beben ausgelöst“, so Geophysiker Eric Calais: „Es ist für uns eine große Überraschung, dass die früheren Berechnungen alle falsch waren“. Die neuen Daten kamen von Teams in den Bebenzonen und Satellitenbildern. Die Überraschung gilt als Rückschlag bei der Evaluierung von Beben-Risiken.