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Neue Hiobsbotschaft für die US-Wirtschaft: Nach genauerem Studium der Daten revidierte die US-Regierung das Wirtschaftswachstum aus dem zweiten Quartal auf 1,6 % nach unten. Zuerst war eine robuste Expansion von 2,4 % vermeldet worden. Die neuen „Bad News“ von der US-Wirtschaftsfront sind die letzte Höhepunkt in einer Serie enttäuschender Daten (zuletzt vor allem vom US-Immobilienmarkt). Die werden verstärkt als Signale einer drohenden „Double Dip“-Rezession gedeutet, nachdem viele Regierungshilfsprogramme zum Neustart der Wirtschaft nach dem Crash 2008 nun auslaufen. Experte Nouriel Roubini bewertet die Chance einer neuen Schrumpfung der US-Ökonomie bereits mit 40 %. Fed Bernanke kündigte weiter Hilfsmaßnahme an, doch seine Hände sind beim weiteren Geldpumpen aus Sorge um einen Dollarsturz weitgehend gebunden.