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# Ölpest-Update: Wissenschaftler: BP-Öl ist am Meeresgrund! 86 Tage lange schossen insgesamt 790 Millionen Liter Öl aus dem „Deepwater“-Leck. Doch wo ist es? Forscher der Uni in Georgia wurden fündig: „Es ist am Meeresgrund, Unmengen davon“, so Forscherin die Samantha Joyce. Mit Proben wurde eine bis zu fünf Zentimeter dicke Ölschicht am Seeboden entdeckt, die sich bis zu 120 km vom Unglücksort erstreckt. Der Unterwasser-Ölteppich töte das Marineleben am Seegrund ab, in den Ölproben wurden nur Bakterien gefunden, doch keine „Shrimp, keine Würmer, gar nichts“, sagte Joyce.

# Immer mehr Warnungen vor Apokalypse der US-Wirtschaft! Der notorische Krisenprophet Nouriel Roubini warnte zuletzt, dass die US-Regierung keine „Munition“ mehr für den Kampf gegen die explosive Kombination aus hoher Arbeitslosigkeit und eskalierender Budgetdefizite habe. Boston-Uni-Profressor Laurence Kotlikoff sieht sogar ein regelrechtes Doomsday-Szenario für die größte Volkswirtschaft der Erde: Demnach könnte selbst der kleinste Handelskonflikt mit China, das $843 Mrd. an US-Schuldverschreibungen hält, zu einem globalen Abverkauf der Papiere führen. Bankkunden könnten dann in der Panik ihre Guthaben abziehen („Bank Run“). Die „Fed“ müsste Billionen an frischem Geld drucken, dürfte eine Hyperinflation auslösen.

# Agentin „00-Sex“ Anna Chapman startet eigene Website! Immer neue Pläne zum Versilbern ihres Ruhm für die repatriierte, rothaarige Sex-Spionin Anna Chapman. Jetzt gab sie in einem Interview bekannt, dass sie in Kürze eine eigene Website einrichten wird als Plattform für eine internationale Karriere. Angeführt werden dort auch, ganz Profi nach US-Vorbild, die Kontaktinformationen von Publicity-Experten. Verständlich, denn Chapmans erster Modeljob verlief so pannenreich wie ihre Spionage-Laufbahn: Sie wurde wegen der vorzeitigen Veröffentlichung eines Fotos via Facebook vom Verlag geklagt.

# Erste Exzerpte der „Lady Gaga“-Bio: Nachbarn fragten: „Ist das eine Prostituierte?“ Am Dienstag erscheint die Skandal-Bio „Poker Face“ über den Popsuperstar im US-Handel. Die „New York Post“ bringt einen ersten Vorabdruck: Beschrieben wird das wilde Leben der Stefani Germanota, als sie in der New Yorker Lower East Side um den Durchbruch kämpfte. Nachbarn dachten, sie sei eine Prostituierte: „Ich sah dieses Girl um 4 Uhr die Stiegen raufstolpern, sie war besoffen und splitternackt“. Ihre Wohnung wurde als spartanisch beschrieben, wie die „Zelle eines Mönchs“. Sie klapperte als Sängerin die Bars ab, entblößte sich bis zum G-String, erinnern sich Zuseher. Ihr Künstlername soll vom Queen-Song „Radio Ga Ga“ abgeleitet worden sein, erzählt ein Manger. Erste Kritiken waren wenig ermutigend: „Heißer Body, kann aber nicht singen“, so ein Szene-Beobachter. Für andere wäre sie kleinwüchsig gewesen mit einer Piepsstimme, nicht mal sonderlich attraktiv. Als „crazy Girl aus New Jersey“ wurde sie heruntergemacht. Doch Germanota ließ sich nicht abschrecken: „Ich trat einfach überall auf wie ein Star, bis es in Erfüllung ging“, erklärte sie ihren Durchbruch.