Polit-Revolte: Rettet die Tea Party indirekt die „Dems“ vor dem Senats-Verlust?


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Wegen der Frustration über die hartnäckige Job-Krise und Wirtschaftsflaute hofften die oppositionellen Republikaner auf einen Erdrutsch bei den „Midterm“-Wahlen – und einer Machtübernahme in beiden Kongress-Kammern. Doch jetzt dürften diese Träume wegen dem Aufstieg der ultrarechten „Tea Party“-Bewegung zerplatzen. Vor allem im Senat: In Delaware schaltete der Sarah-Palin-Klon Christine O´Donnell den Kandidaten des GOP-Establishments aus. Doch der hätte beste Chancen gehabt, den Demokraten Bidens alten Senatssitz wegzuschnappen. Nicht so O´Donnell: Durch das Schlamassel um ihre Privatfinanzen (Steuerschulden, Hauspleite) und sozial extrem rechte Ansichten halten sie Politologen für „unwählbar“.

Insgesamt artet die Revolte der Steuer-, Immigranten- und Obama-Hasser auch an anderen Fronten zu einer Zerreißprobe der GOP aus: Moderate Kandidaten driften nach rechts, um von den Tea Partiern nicht verdammt zu werden – was prompt ihre Wahlschancen bei Wechselwählern schmälert. Lachende Dritte könnten die Demokraten sein.

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