++ US-BRIEFING 9/29: Religiöser Analphabetismus


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# Erdrutsch-Update: Szenen der Verzweiflung in Mexiko-Ort nach Monster-Mure: Einwohner graben teils mit bloßen Händen über den rund 100 verschütteten Häusern in der Stadt Santa Maria Tlahuitoltepec. „Die meisten Gebäude sind nicht mehr sichtbar“, so ein Beamter: „Wir hören keine Schreie, es ist totenstill“. Die vorläufige Bilanz: Acht Tote wurden geborgen, über 100 gelten als vermisst. Zeugen berichten, dass der Erdrutsch Häuser bis zu 400 Meter weit den Hang hinunterriss. Es gibt keinen Strom in den Ort, es fehlt vor allem an schweren Bergungsgeräten. Die Zufahrtsstraßen sind schwer passierbar, ein Satelliten-Telefon sei der einzige Draht zur Außenwelt. Immerhin trafen am Abend erste Konvois mit Soldaten ein.

# Koordinierte Terror-Attacke gegen Städte in Frankreich, Deutschland, GB und den USA geplant? Regierungssprecher in Europa und den USA bestätigten gegenüber ABC-TV, dass sie einem al-Qiada-Terror-Komplott auf die Spur kamen. Die Infos seien „glaubhaft“ aber nicht „spezifisch“, so ein US-Experte. Die Hinweise stammten von einem deutschen Terroristen, der letzten Sommer am Weg nach Europa verhaftet wurde. Er wird auf der „Bagram“-US-Basis bei Kabul verhört. Geplant sollen Kommando-Attackem wie in Bombay gegen Ziele in Europa und den USA sein. Die Kommandos, alle mit EU-Pässen, seien ausgebildet und marschbereit. Paris hob bereits die Alarmstufe an. Wegen den Hinweisen erhöhten sich auch die US-Drohnenattacken gegen Terroristen-Verstecke in Pakistan, heißt es. Getötet wurde dabei Pakistans al-Qaida-Chef.

# Einkommensschere zwischen Armen und Reichen in den USA so extrem wie nie: Die Top-20-Prozent mit Jahreseinkommen von über $100.000 erwirtschafteten 48,9 % des gesamten US-Einkommens, verglichen mit nur 3,4 % durch jene unter der Armutsgrenze. Das Ratio von 14,5-zu-1 ist höher als die 13,6 in 2008. Im Jahr 1968 lag dieses Verhältnis noch bei 7,69. Die Jobkrise trifft Arbeiter (über zehn Prozent) weit härter als Angestellte (5 %) mit Uni-Abschluss. Die „Working Poor“ machen im Schnitt in den USA meist weniger als $20.000 pro Jahr.

# US-Umfrage: Atheisten wissen mehr über Religionen als Gläubige! Die USA gilt als eines der religiösesten Länder der Erde, doch die Meisten sind völlig ahnungslos. Experten sprechen von „religiösem Analphabetismus“. Weniger als die Hälfte wusste laut einer Umfrage des „Pew Forum on Religion & Public Life“ nicht, dass der Dalai Lama Buddhist ist, nur 45 % der Katholiken war bekannt, dass Brot und Wein bei der Kommunion Körper und Blut Christies symbolisieren. Fast die Hälfte der Protestanten konnten Martin Luther nicht als Begründer ihrer Religionsrichtung benennen. Am besten schnitten Atheisten und Agnostiker ab.

# Paris Hilton beginnt bald ihre gemeinnützige Arbeit nach dem Koks-Urteil: 200 Stunden an „Community Service“ muss die Hotel-Blondine absolvieren – und das Programm soll in Kürze beginnen, so „Radar Online“. Davor wärmte sie sich mit einem privaten Hilfsprojekt auf, bastelte und malte mit Patienten in einem Kinderspital in L.A..

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