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Die Top-Ankläger aus 40 US-Staaten starteten Ermittlungen über mögliche Verbrechen im Drama um Häuser-Enteingnungen durch US-Banken. Die meisten Großbanken hatten die Räumungen vorerst auf Eis gelegt, nachdem fehlerhafte und gefälschte Dokumente auftauchten. Die Ermittlungen dürften die Institute dazu zwingen, ihr gesamten Unterlagen über ihren Immobilien-Besitz zu „überarbeiten“. Doch Real-Estate-Firmen beschreiben die Zwickmühle: 30 % der Häuserverkäufe sind zwangsversteigerte Immobilien, ein Stop der Enteignungen würde den US-Häusermarkt in weitere Turbulenzen stürzen. Doch der Skandal erschüttert die USA: Die Banken mussten zugeben, dass sie den Gerichten Unterlagen vorlegen, die nicht auf die persönliche Lage des Schuldners eingingen und/oder „blind“ unterschrieben wurden.