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Fast alle Großbanken haben im eskalierenden Skandal um Betrügerein bei Hausräumungen künftige Enteignungen vorerst auf Eis gelegt – nur Wells Fargo macht munter weiter. Dabei sollen die Zustände bei dieser Bank mit dem Hauptquartier in San Francisco besonders arg sein: Die unqualifizierte Mitarbeiterin Xee Moua unterschrieb, ausgestattet mit einem Titel als „Vice President“, pro Tage bis zu 500 Gerichtseingaben für Hausräumungen: Mouas einzige Aufgabe war, zu prüfen, ob der Name auf den Papieren korrekt war, nicht jedoch zu kontrollieren, ob die Forderungen der Bank überhaupt korrekt dargestellt wurden. Die Bank behauptet dennoch, dass alle Vorgänge korrekt seien und es keinen Grund gebe, Zwangsversteigerungen auszusetzen.