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Mit weniger als zwei Wochen bis zu den Kongresswahlen stemmt sich Obama mit aller Kraft gegen ein Waterloo seiner Demokraten: In vier Tagen will er in fünf Staaten wegen der Wirtschaftskrise demoralisierte und durch den Mangel eines greifbaren Wandels apathische Wähler mobilisieren — und zu den Wahlurnen am 2. November treiben. Bei bisherigen Stopps redete sich Obama bereits heiser: Er plädiert für mehr Geduld bei der Durchsetzung seiner Reform-Agenda, warnt, dass die Republikaner wieder alles Geld den Reichen zuschieben wollen und den US-Karren wieder in den Graben fahren würden. Doch der Frust gegen Washington macht einen GOP-Sieg wahrscheinlich, laut letzter WSJ/NBC-Umfrage führen sie die Konservativen mit 50 % zu 43 %.