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Helfer hatten nach dem Horror-Beben im Jänner wegen der Flüchtlingslager mit katastrophalen hygienischen Zuständen seit Monaten vor dem Ausbruch von Seuchen gewarnt: Jetzt, zehn Monate später, wütet die Cholera. Mindestens 142 Menschen starben an der oft tödlichen Durchfallerkrankung, bei der Opfer austrocknen. 1.500 sollen sich in einer ländlichen Region infiziert haben. Tests bestätigten: Es handelt sich tatsächlich um die Cholera. Helfer der Regierung und der UNO brachen in die betroffenen Artibinite-Region auf, benötigt werden Antibiotika und Mittel gegen die Entwässerung der Patienten. Vor dem „St. Nicholas“-Spital in der Stadt St. Marc nördlich der Kapitale Port-au-Prince spielten sich dramatische Szenen ab: Kranke warteten vor dem völlig überfüllten Gebäude, drinnen ringen vor allen Kleinkinder mit den Tod.