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# Haiti-Update: Kampf um das Leben der Kinder in Haitis Cholera-Ausbruch: Der CBS-Medizin-Korrespondent beschreibt weiter erschütternde Szenen im Spital von St. Marc, wo ihm ein Mann über zwei tote Kinder zu Hause berichtete und mit dem dritten, schwer erkrankten in den Armen flehte: „Bitte rettet ihn!“ Auf den Liegen im Freien krümmen sich die Kinder vor Schmerzen, Schreie hallen durch den Hof. Die Menschen im Epi-Zentrum trinken weiter das Wasser aus dem verseuchtem Fluss, da sie bisher keine Chlortabletten erhielten und sich Flaschen-Wasser nicht leisten können. Nachdem die Seuche nun „Fuss fasste“, so Experten, könnte sie noch Jahre weiter wüten – und sich auch auf die Dominikanische Republik ausweiten. 75 % der Infizierten haben keine Symptome, doch können die Bakterien weiterverbreiten.

# Midterm-Update: Finale im Kongress-Wahlkampf: Sieben Tage vor den „Midterms“ scheint für die Demokraten der Verlust des Repräsentantenhauses immer unausweichlicher. 77 „Dems“-Sitze sind insgesamt in Gefahr, jedoch nur acht von der GOP gehaltene. Die Republikaner brauchen ein Plus von 39 Sitzen. Doch immerhin: Laut Newsweek sprang Obamas Popularität von 48 % auf 54 % (Newsweek). Ein Drittel der Wähler sollen laut AP-Umfrage dazu immer noch unentschlossen sein.
+ Affront: Demokratischer Gouverneur-Kandidat in Rhode Island erhielt keine Wahlempfehlung von Obama, zürnte, der Präsident könnte sich die ohnehin „in den Arsch schieben…“
+ „Tea Party“ nichts als Medien-Hype? Als revolutionäre Bürgerbewegung, die Amerikas Politik in den Grundfesten erschüttert werden die Regierungs- und Steuergegner gerne von der Presse hochstilisiert. Doch die „Washingtpn Post“ kam nach wochenlangen Recherchen zum gegenteiligen Schluss: 75 % der lokalen „Tea Party“-Gruppen hätten bei keiner einzigen Veranstaltung teilgenommen, unternehmen nichts, um den politischen Prozess zu verändern, haben meist kein Geld, keine eigene Kandidaten und wenig Ambitionen.

# Neuer BP-Chef: Medien und Konkurrenz übertrieben Öl-Desaster! Der Nachfolger des Tölpel-CEO Tony Hayward, der Amerikaner Bob Dudley, trat nun selbst kräftig in den Fettnapf: Er behauptete, dass die Presse und BP-Rivalen nach der „Deepwater Horizon“-Explosion ein „Klima der Angst“ geschaffen hätten. Dudley will offenbar von der Debatte um BPs Kultur eines rücksichtslosen Umgangs mit Sicherheitsauflagen ablenken. Die skandalösen Aussagen führten zu heftigen Reaktionen von US.Politikern.

# Reality-TV-Show-Kandidat könnte Frau ermordet haben: Die Polizei untersucht den makaberen Fund der Frauenleiche in einem Hotel-Stiegenaufgang. Sie hatte ein Zimmer mit ihrem Gatten Joe Finley geteilt, der sich gerade bei der TV-Show „America´s Got Talent“ bewarb. Der Mann hatte die Frau zuerst als vermisst gemeldet, dann seelenruhig an seiner „Audition“ teilgenommen. Er behauptet: „Jemand hat sie getötet“. Man habe sie in ihrer Unterwäsche gefunden, sagt er.

# Michael Jackson führt „Forbes“-Verdienstliste toter Entertainer an: Während seinen Lebenszeiten schaffte es die Popikone nie in die Forbes-Charts, doch jetzt landete seine Musik mit 275 Millionen Dollar Jahresumsatz auf Rang Eins der makaberen Liste. Auf den Rängen: Elvis Presley ($66 Mio), John Lennon ist fünfter ($17 Mio.), der schwedische Sensationsautor Stieg Larson ist Nr. 6 ($18 Mio).

# Report: Jennifer Lopez will mehr Kinder! Eine enge Vertraute des Film- und Musikstars vertraute „People“ an, dass sie den zweijährigen Zwillingen Max und Emme ein Geschwisterchen schenken wolle. „Sie würde sich über neuen Nachwuchs extrem freuen“, so Leah Remini.