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Es wurde die kürzeste Suspendierung in der US-TV-Geschichte: Am Freitag war der populäre, linke TV-Moderator Keith Olbermann plötzlich suspendiert worden, als bekannt wurde, dass er drei Demokraten-Kandidaten $7.200 an Wahlspenden zukommen hatte lassen – ein Regelverstoß bei dem Sender. Doch bereits am Dienstag kehrt er in seinen Moderatoren-Sessel im MSNBC-Gebäude am New Yorker Rockefeller Center zurück. Denn die Suspendierung durch den Konzern, der sich im Besitz des Multis G.E. befindet, führte zu einem Sturm der Entrüstung. Vor allem: Warum werden Moderatoren wegen kleiner, privater Spenden angegriffen, während die Sender-Eigentümer mit dem Rest von „Corporate America“ Washington mit ihren Millionen überschwemmen. Kleinlaut nun der Sender: Zwei asugefallene Sendungen seien eine „angemessene Bestrafung“ für Olbermanns Verfehlungen.