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Fast schien sich Obama nach der bitteren Kongress-Wahlniederlage auf eine „Flucht“ nach Übersee als gewürdigter Weltführer beim Zehntagestrip durch Asien zu freuen. Doch was in Indien und Indonesien, dank auch der Tanzeinlagen und glamourösen Garderobe von First Lady Michelle, als Erfolgstrip begann, endete spätestens beim G20-Gipfel in Seoul als Fiakso: Zuerst brüskierten ihn die südkoreanischen Gastgeber, als sie ein seit Jahren verhandeltes Freihandelsabkommen zur Öffnung des Automarktes platzen ließen. Dann holte sich Obama bei seiner Forderung nach Obergrenzen bei Handelsüberschüssen und einer Aufwertung der China-Währung eine  dramatische Abfuhr. „Obamas Glanz verblasst“, ätzte die New York Times. Das Blatt erinnerte an Obamas Premiere auf dem Weltparkett in 2009, als Staatschefs sogar um Autogramme und gemeinsame Fotos baten.