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# Haiti-Update: Lage immer dramatischer: Die Todesopferzahl bei der Cholera kletterte über 1.000, 16.700 Erkrankungen sind bisher registriert. Die Dunkelziffer dürfte, so Experten, aber weit höher liegen. Jetzt wurde auch der erste Fall in der angrenzenden Dominikanischen Republik gemeldet. Die Unruhen gegen UN-Soldaten im Norden Haitis dauern an: In Cap-Haitian brennen Barrikaden aus Autoreifen, gewaltsame Zusammenstöße mit UN-Truppen gehen weiter. In der Stadt Limbe wurde eine Spital mit Steinwürfen angegriffen. Für heute sind auch Demonstrationen in der Zweimillionenstadt Port-au-Prince angekündigt. Präsident Rene Preval rief bisher erfolglos zur Ruhe auf.

# Nächste Nacktscanner-Panne: 100 Bilder einer Sicherheitsschleuse aus einem Amtsgebäude im Besitz des US-Marshall-Service, das 35.000 der Bilder aufhob, gelangten ins Internet. Die Panne ist ein neuer Schlag für die wegen des Volksaufstandes gegen Nackscanner und Abtastungen ohnehin unter Druck geratene US-Regierung. Die TSA versichert weiter, dass die Aufnahmen auf Flughäfen nicht gespeichert oder verschickt werden können. (HuffPost)
+ Hysterie: Mann wurde von Flug ausgeschlossen wegen Tätowierung der Worte „Atombombe“

# Vierjähriger ruft Polizei, da ihn Mutter alleine ließ: Der Junge wählte die Notruf-Nummer 911 und erzählte der Beamtin, dass seine Mommy schon eine „lange Zeit fort ist“. Die Mutter wurde wegen Kindesvernachlässigung verhaftet.

# Erste Details des Okasana-Interviews auf CNNs Larry King: Die Ex von Mel Gibson behauptet, sie hätte die Anrufe des Hollywoodstars deshalb heimlich aufgezeichnet, da sie dachte, er würde sie töten. Damit hätte er ihr bei den Ausfällen auch gedroht: „Ich dachte, dass ich die Nacht nicht überleben werde und wollte mit den Aufnahmen sicherstellen, dass alle wissen, wer mich tötete“, so die Russensängerin. Gibson, führt sie weiter aus, müsste starke Medikamente nehmen, um seine Gemütsschwankungen unter Kontrolle zu bekommen. Sie hätte sich im Jänner noch einmal mit ihm versöhnt, da er sie weinend um Vergebung bat.

# Nun rechnet auch Jay-Z mit Bush ab: Zuerst geriet Rapper Kanye West ins Kreuzfeuer der Kritik, nachdem sich Bush beschwerte, Wests Vorwurf während Katrina, er schere sich nicht um Schwarze, sei der „Tiefpunkt“ seiner Präsidentschaft gewesen. Jetzt schließt sich Jay-Z in seiner Bio „Decoded“ dem Rassismus-Vorwurf an Bush an: „Ich habe Kanye damals voll unterstützt, da er etwas ansprach, das wir alle tief in unseren Herzen spürten: Katrina war nicht nur eine bloße Naturkatastrophe sondern eine, die vor allem Schwarze traf“. Die Wahl Obamas war für Jay-Z ein erster Schritt auf dem langen Weg aus einem „Schattenreich“ für Afroamerikaner.