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# Haiti-Update: Schwere Unruhen: Nach der Bekanntgabe des Wahlresultats versinkt Port-au-Prince in Chaos und Gewalt. Die Zentrale der Regierungspartei ging in Flammen auf, nachdem der Protegé des scheidenden Präsidenten Rene Perval, Jude Celestin, es durch möglichen Wahlbetrug völlig überraschend zur Stichwahl gegen die Favoritin Mirlande Manigat schaffte. Der populäre Sänger Michel Martelly lag 6.500 Stimmen zurück und schied aus. Vor allem seine Anhänger lieferten sich Straßenschlachten mit Polizei und UN-Soldaten. Es fielen Schüsse, Demonstranten schwangen Macheten und Stöcke. Reifen brannten. Tränengas wehte über dem Schlachtfeld. Das Gebäude der „Unity Party“ stand über eine Stunde lang in Flammen. Es gab laut letzten Berichten vier Tote. Preval beschuldigte die USA, sich durch die Kritik am Ablauf der Wahl in Haitis innere Angelegenheiten einzumischen. Ausländer verbarrikadierten sich in Gebäuden, Steine flogen durch die Fenster. (msnbc)

# WikiLeaks-Update: Massive legale US-Hürden bei der Strafverfolgung von Assange: Justizminister Eric Holder beharrt zwar, dass „kriminelle Untersuchungen“ gegen den WikiLekas-Gründer laufen. Doch Experten halten die Erfolgsaussichten für begrenzt: Assange kann auf „Pressefreiheit“ plädieren, der Spionageakt, eine weitere Option, wurde bisher nur gegen Geheimnisse verratende US-Bürger selbst angewandt. (CBS) Die Hacker-Attacken von WikiLeaks-Fans dauern unterdessen an: Die Website von VISA wurde lahmgelegt, auch die von Sarah Palin attackiert.
+ WikiLeaks-Ticker: „Verzweifelte Hausfrauen“ als außenpolitische Geheimwaffe? Laut einer US-Depesche erachtete ein Saudi-Offizieller den Einfluss von Seifenopern, Diane Sawyer, David Letterman oder „Friends“ im nahen Osten als weit höher als Amerikas „Middle East Broadcast Network“+++ Saudis feiern im Privaten wilde Partys mit Drogen, Alk, Rock ´n´ Roll und Sex +++ Öl-Multi Shell prahlte gegenüber US-Diplomaten, dass es die nigerianische Regierung infiltrierte +++ Kabel zeigen, wie die USA Berlin unterdrückte, keine Haftbefehle gegen CIA-Agenten auszustellen, die Unschuldigen Terrorverdächtigen entführten

# Mord an Star-Publizisten Ronni Chasen gelöst: Aus der Pistole, mit der sich der Verdächtige Harold Martin Smith das Leben nahm, fielen auch die Todesschüsse auf Chasen in Beverly Hills im Vormonat. Die Kugel stimmen nach ballistischen Tests überein, heißt es seitens der Kripo. Es soll sich um einen zufälligen Raubüberfall gehandelt haben, der in einem Blutbad endete.

# Kerbs-Drama: Die Queen of Soul, Aretha Franklin, habe wegen fortgeschrittenem Bauchspeicheldrüsenkrebs (wie Patrick Swayze) nur mehr sechs Monate zu leben, so der „National Enquirer“.

TABLOID-UPDATE:
+ Jennifer Aniston liebt Bard Pitt noch immer: Laut dem „Star“ hätte sie beim jüngsten Urlaub in Mexiko ihrer Freundin Chelsea Handler nach eine paar Getränken das Herz ausgeschüttet, gestanden, dass sei einfach nicht über die Scheidung von Brad hinwegkomme und ihn immer noch liebe. Sie erzählte, wie sie herausfand, dass er mit Jolie ein Verhältnis am Filmset begann. Am Ende des tränenreichen Öffnens musste sie Handler umarmen. Das Gespräch könnte der Grund gewesen sein, warum die Komödiantin Jolie öffentlich als Schlampe beschimpfte.
+ Heiratet Britney nun Ex-Manager Jason? Wieder hätte Popstar Spears Freunden aufgeregt erzählt, dass sie ihn in Kürze heiraten wolle, doch fügte diesmal an, dass sie jetzt „nicht mehr lange warten will“, so „In Touch“. Auch biete die jüngste Aufregung um die Prügelvorwürfe eine gute Chance, die Gerüchte permanent zu beerdigen. Der „Star“, der die bestrittenen Prügelgeständnis-Bänder ihres Ex-Mannes publizierte, legt in der Story nach: Laut Insidern wäre das jüngste Geturtel mit Trawick eine Farce und sie könne aus der angeblich „gewalttätigen Beziehung“ nicht ausbrechen.
+ „Life & Style“: Kim Kardashian angelt sich Basketballspieler! Nach dem Aus mit Halles Ex Gabriel Aubry hätte sich der Reality-Star in eine Romanze mit NBA-Spieler Kris Humphris gestürzt,
+ Wird Lady Gaga jetzt Professorin? Laut „National Enquirer“ wolle die schrille Pop-Sängerin nach ihrer nächstjährigen Tour Vorträge an der New Yorker „Parson Schools for Design“ halten, sogar eine Gastprofessur annehmen.